Die Bürgerpartei für Eberbach
22.01.2018 Nichterfüllung der Hilfsfristen
 
Nichterfüllung der Hilfsfristen im Rettungsdienst nicht hinnehmbar
Zusätzliche Rettungsfahrzeuge notwendig / Helfer vor Ort als wichtiges Element der Rettungskette

Die Aufarbeitung zur Situation des Rettungsdienstes im SWR bestätigt eindrucksvoll die Ergebnisse von Anfragen, wie sie der Abgeordnete Dr. Albrecht Schütte (CDU) gemeinsam mit Kollegen (z.B. Landtagsdrucksache 16/0948) gestellt hat. Gerade in ländlichen Gebieten werden die gesetzlichen Rettungsfristen nicht eingehalten, nach denen sowohl ein Rettungswagen als auch ein Notarzt in 95% der Fälle spätestens 15 Minuten nach der Alarmierung vor Ort sein müssen.
Diese Erkenntnis ist und bleibt für Schütte Ansporn, sich weiterhin für Verbesserungen in diesem Bereich einzusetzen:  "Dazu gehört auch, dass sich bei einer Abgrenzung des Stadtgebiets Mannheims als eigenem Rettungsbereich die Werte im Rhein-Neckar-Kreis und Heidelberg deutlich verbessern müssen." Wenn es zusätzliche Mittel gäbe, dann müsse dies umso mehr für die Gebiete gelten, die bisher schlecht versorgt sind.
Ausdrücklich begrüße er die Verbesserung, die bereits vom zuständigen Bereichsausschuss für den östlichen Teil der Rhein-Neckar-Kreises beschlossen wurde. "Besonders der zusätzliche Rettungswagen im Steinachtal wird zu ganz erheblichen Verbesserungen führen", lobte der Abgeordnete.
Neben der Verbesserung der Situation bei den Rettungsdiensten weist Schütte auf einen weiteren wichtigen Punkt hin. Bei schwersten Notfällen müsse häufig innerhalb der ersten 3-5 Minuten gehandelt werden. "Hierzu muss die Ausbildung von Ersthelfern deutlich gestärkt werden." Hervorragend helfe, so der Abgeordnete aus Bammental, das in den letzten Jahren eingerichtete Helfer-Vor-Ort System. Damit seien in vielen Fällen nach wenigen Minuten qualifizierte Helferinnen und Helfer vor Ort, die sofort mit lebenserhaltenden Maßnahmen beginnen können. „Insofern danke ich allen hauptamtlichen im Rettungsdienst Tätigen sowie den ehrenamtlichen 'Helfern vor Ort' für Ihren Einsatz 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr", so der Parlamentarierer abschließend. 
 

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