Die Bürgerpartei für Eberbach
28.11.2017 Mitgliederversammlung
 
Mitgliederversammlung 2017



am Freitag, 24.11.2017 fand im HGE-Heim unsere  Mitgliederversammlung für 2017 statt.
Nicht zufrieden zeigte sich unser Stadtverbandsvorsitzender Georg Hellmuth bei seiner Begrüßungsrede  mit der Ergebnis der Bundestagswahl.Das Ergebnis müsse innerhalb der CDU zum Nachdenken anregen.
Zufrieden allerdings zeigte er sich mit der politischen Arbeit der CDU Eberbach. Diese ist auf einem guten Weg.
Georg Hellmutz konnte eine Menge Aktivitäten im Jahr 2017 auflisten:
- Aufstellen von Insektenhotels in diesem Jahr in Brombach und Friedrichsdorf
- Frühjahrsputz am Neckarufer gemeinsam mit den Sportfischern
- das Montagsforum zum Thema Windkraft unter der Moderation von Dr.Albrecht Schütte mit sehr großer Resonanz in der Bevölkerung als einzige öffentliche Diskussionsveranstalltung bei der sowohl Gegner als auch Befürworter der Windkraft zu Wort kamen. Die Stühle hatten bei dieser Veranstaltung nicht ausgereicht.
- Windkraftbegehung gemeinsam mit Dr.Schütte auf dem Hebert. Nach dieser Begehung hat sich die CDU Eberbach als einzige politische Kraft in Eberbach eindeutig gegen die Windkraft auf dem Hebert positioniert.  Der dort hauptsächlich vorhandene ögologisch wertvolle Mischwald dort sollte auf jeden Fall komplett erhalten bleiben.
- Alexander Braun vom Stadtverband Eberbach wurde erneut in den Kreisvorstand der CDU Rhein-Neckar gewählt.
- Unterstützung der Bundes-CDU mit Dr. Harbarth als Bundestagskandidaten im Wahlkampf. Dr. Harbarth wurde wiedergewählt.
- Das inzwischen schon traditionelle Bürgerfest, welches große Zustimmung in der Bevölkerung erfährt, war auch wieder in 2017 trotz mäßigem Wetter ein großer Erfolg .

Diese große Anzahl der Aktionen zeigt, so Georg Hellmuth, dass die CDU Eberbach  im Gegensatz zu den anderen Parteien in Eberbach auch über den Wahlkampf hinaus  politisch aktiv ist , und versucht die Bürgerinnen und Bürger  zu informieren, und in die politischen Prozesse einzubinden. „Eberbach braucht nach wie vor einen Wechsel und nur wir haben damit begonnen“

Der aktuelle Vorsitzende der CDU-Stadtratsfrakion Heiko Stumpf übte in seinem anschließenden Bericht Kritik an der oft schleppenden Bearbeiten von CDU-Vorschlägen durch die Stadtverwaltung.
Etliches bleibe liegen, wie zum Beispiel das von der CDU-Fraktion schon lange geforderte Parkraumbewirtschaftungskonzept.
Die geplante Bewerbung um die kleine Landesgartenschau sieht die CDU-Fraktion kritisch . „Wir sind uns beim derzeitigen Schuldenstand nicht mit der Verwaltung einig, ob wir uns eine Landesgartenschau leisten können „
Heiko Stumpf verwies nochmals auf das rollierende System in der CDU-Fraktion. Jährlich wecheln Fraktionsvorsitzendr und Stellvertreter in der Fraktion. Derzeitiger Vorsitzender ist Heiko Stumpf, sein Stellvertreter ist Michael Schulz.
In Zukunft müsse man schauen, dass Mehrheiten für die CDU-Standpunkte im Gemeinderat gefunden werden.
Schatzmeister Michael Wolf konnte einen Überschuss von € 3.700,00  in der Stadtverbandskasse vermelden.
Beim Bürgerfest sei in diesem Jahr auch ein leichtes Plus zu erwarten.  Dieser Überschuss werde dann zur Unterstützung gemeinnütziger Projekte wie die Notinseln für Kinder gespendet.
Geehrt wurden in diesem Jahr Robert Moray für 50 Jahre Mitgliedschaft in der CDU, Ursula Unger für 25 Jahre.
Gewählt wurde  Andreas Häffner als zusätzlicher Beisitzer in den CDU-Vorstand.
Ulrike Kraus wurde zur Kassenprüferin als nachfolgerin von Dieter Breuninger gewählt.
Abschließend gab unser Landtagsabgeordneter Dr. Albrecht Schütte als Gastredner in einem kurzen Vortrag Einblicke in die aktuelle Landespolitik.(vb)
 

01.11.2017 Wahlhelferparty Dr. Harbarth MdB
 
Wahlhelferfeier als Dankeschön für engagierten Wahlkampf / MdB Dr. Harbarth hatte in das Bürgerhaus Mühlhausen eingeladen / Bericht aus Berlin


Rhein-Neckar / Mühlhausen. Nach 2009 und 2013 gewann Dr. Stephan Harbarth (CDU) auch bei der Bundestagswahl 2017 mit deutlichem Abstand das Direktmandat im Wahlkreis Rhein-Neckar.
 
Der 45-jährige Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion konnte von den gültigen 154.416 Erststimmen 57.788 Stimmen (37,42 Prozent) auf sich vereinen.

Aktuell hatte Harbarth zu einer Wahlhelferfeier eingeladen. Rund 140 CDU-Mitglieder, unter ihnen auch die beiden Landtagsabgeordneten Karl Klein (Wahlkreis Wiesloch) und Dr. Albrecht Schütte (Wahlkreis Sinsheim), waren in das Bürgerhaus Mühlhausen gekommen, um gemeinsam zu feiern und über den Wahlausgang zu diskutieren.

„Ich bedanke mich bei Ihnen allen für die starke Unterstützung im Wahlkampf. Das war eine tolle Teamleistung. Klar ist: Unsere CDU hat auch schon wesentlich bessere Ergebnisse erzielt. Unser Anspruch und unser Ziel muss es sein, wieder dorthin zu kommen, wo wir früher waren“, so der Parlamentarier kämpferisch.

Die CDU habe durch die Wähler den Regierungsauftrag, es gelte, jetzt das Beste daraus zu machen.
 
Scharfe Kritik übte Harbarth an der SPD, die sich seiner Ansicht nach wie bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und in Nordrhein-Westfalen „auch bei der Bundestagswahl direkt am Wahlabend vom Acker gemacht“ habe.

„In so einer Lage, wie sich unser Land aktuell befindet, müssen alle staatstragenden Parteien bereit sein, miteinander zu sprechen. Wenn die SPD sagt, erst die Partei und dann das Land, dann halte ich das für falsch, das ist nicht in Ordnung.“

„Es wäre für unsere CDU und unsere Emotionen auch einfacher gewesen, nach der Landtagswahl 2016 in Baden-Württemberg in die Opposition zu gehen. Wir hätten auch einfach sagen können: Wir haben keine Lust, als Juniorpartner unter Kretschmann in die Regierung einzutreten. Aber wir haben als Partei auch eine Verantwortung für das Land. Und dass wir diese Verantwortung ernst nehmen, das haben wir in schwieriger Zeit auch gezeigt. Ich hätte dieses Handeln auch von der SPD erwartet und muss jetzt leider sagen: Verantwortungsvolles Handeln sieht anders aus. Die SPD schätzt sich derzeit offenbar selbst als nicht regierungsfähig ein.“

In Berlin werde versucht, jetzt ein „Jamaika-Bündnis“ (CDU, FDP und Grüne) zu schmieden oder in Neuwahlen zu gehen. „Das ist sehr schwierig, denken wir nur an die Bereiche Migration, Asyl und Integration. Mit aller Ernsthaftigkeit wird versucht, dieses Bündnis hinzubekommen. Wenn es am Ende nicht klappt, dann klappt es nicht, aber es ist unsere Aufgabe, dies nach besten Kräften zu versuchen.“ (Text/Foto: Matthias Busse)
 

12.10.2017 CDU Eberbach gegen Windkraft
 

Eberbacher CDU gegen Windkraft auf dem Hebert - Ortsbegehung mit MdL Dr. Schütte

Am 28. September trafen sich Vorstands- und Fraktionsmitglieder der Eberbacher CDU mit dem CDU-Landtagsabgeordneten Dr. Albrecht Schütte zu einer Ortsbegehung auf dem Hebert als möglichem Standort für Windkraftanalgen. Zu Beginn referierte Dr. Schütte nochmals über die rechtlichen Rahmenbedingungen der Ausweisung von Flächen zur Windkraftnutzung sowie über aktuelle politische Entwicklungen zu erneuerbaren Energien. Im Anschluss machte man sich gemeinsam ein Bild vor Ort und besprach auch die möglichen Auswirkungen auf den Hebert, vom Einfluss auf das Landschaftsbild über Artenschutz bis hin zu den notwendigen Eingriffen in die Landschaft. Die Beteiligten waren sich einig, dass es sowohl Argumente für als auch gegen Windkraft auf dem Hebert gibt, dass die Entscheidungsfindung komplex sei und aus verschiedenen Blickwinkeln heraus betrachtet werden müsse. Nachdem sich aber alle Beteiligten bereits lange und intensiv mit dieser Thematik beschä ftigt haben, kam man nach intensivem Gedankenaustausch zum Ergebnis, dass die Eberbacher CDU unter den aktuell gegeben Rahmenbedingungen eine Windkraftnutzung auf dem Hebert generell ablehnt.



 

09.10.2017 Reinigungsmängel am Tor zur Stadt
 
Die Bundestagsabgeordneten Harbarth und Castellucci setzen sich für den Eberbacher Bahnhof ein

Deutsche Bahn AG beseitigt Reinigungsmängel am  Tor zur Stadt
Die Deutsche Bahn AG hat die Reinigungsmängel am Eberbacher Bahnhof beseitigt. Sie reagierte damit auf einen gemeinsamen Brief der Bundestagsabgeordneten Dr. Stephan Harbarth (CDU) und Dr. Lars Castellucci (SPD). Die Abgeordneten hatten auf den unhaltbaren Zustand des Bahnhofs hingewiesen und eine spürbare Veränderung gefordert.  Der Bahnhof ist das Tor zur Stadt. Gemeinsam haben wir jetzt eine Verbesserung der Situation erreicht. Das ist eine gute Nachricht für Eberbach und die vielen Pendlerinnen und Pendler, die den Bahnhof täglich nutzen  so die Politi ker. Wie die Deutsche Bahn AG in einem Schreiben angekündigt hat, sollen weitere Maßnahmen folgen, um noch bestehende Missstände zu beseitigen.
Auf Einladung der Eberbacher Gemeinderäte Heiko Stumpf und Jan-Peter Röderer hatten sich zuvor Harbarth und Castellucci den Eberbacher Bahnhof angesehen und diesen in einem beklagenswerten Zustand vorgefunden. Bei diesem Besichtigungstermin vor Ort waren auch Peter Reichert, Bürgermeister der Stadt Eberbach, und weitere Vertreter des Eberbacher Gemeinderats anwesend. Ins Auge gefallen waren etwa verunreinigte Aufzüge und verdreckte Aufgänge, zugenagelte Türen und Blumenkübel, die als Aschenbecher genutzt wurden.
Bereits mehrfach hatten sich der Gemeinderat und der Bürgermeister von Eberbach an die Deutsche Bahn AG als Eigentümerin des Bahnhofs mit der Bitte um Abhilfe gewandt. Nach dem sich die Situation vor Ort nicht gebessert hatte, hatten die Bundestagsabgeordneten Harbarth und Castellucci ihre Unterstützung zugesagt und sich persönlich an die Deutsche Bahn AG gewandt.

 

04.10.2017 Malwettbewerb
 
Malwettbewerb zum Thema "Familienstadt Eberbach".

Anlässlich des Bürgerfests der CDU am 3. Oktober 2017 startete der Malwettbewerb für Kinder zum Thema „Familienstadt Eberbach“. „Da die Resonanz sehr positiv war, wird der Mal-Wettbewerb bis 4. November 2017 verlängert“, so Christina Kunze und Georg Hellmuth von der CDU. Familien sind unsere Zukunft! Deshalb sind Familien in Eberbach etwas ganz Wichtiges. Eberbach soll eine Stadt sein, in der sich Familien besonders wohl fühlen. Auch du mit deiner Familie gehörst dazu - und du kannst dabei mitmachen.

Hast du Lust zu malen, wie Eberbach als gute Familienstadt aussehen soll oder vielleicht sogar schon aussieht?
Mit etwas Glück kannst Du dabei tolle Preise gewinnen.

Teilnahme-Informationen:
Dein Bild sollte eine Größe von DIN A4 haben. Du kannst Wachsmaler, Buntstifte, Filzstifte oder Wasserfarben benutzen. Auf der Rückseite Deines Bildes notiere bitte: Vorname, Name und Adresse, Alter und ein paar Zeilen dazu, warum du gerade dieses Bild gemalt hast.

Teilnehmen kann jedes Kind zwischen 3 und 12 Jahren.

Die Bewertung erfolgt in fünf Altersgruppen:

Kinder von 3 bis 4 Jahren
Kinder von 5 bis 6 Jahren 
Kinder von 7 bis 8 Jahren
Kinder von 9 bis 10 Jahren
Kinder von 11 bis 12 Jahren
Die Kunstwerke können bis 4. November 2017 im Laden von Susanne Kawlowski und Annette Schneller „Schneeschnuppe – Freude fürs Herz“, Bussemerstraße 11 in Eberbach abgegeben werden. Laden-Öffnungszeiten: Dienstag. 10 – 13 Uhr / 14 – 18 Uhr, Donnerstag: 10 – 13 Uhr / 15 – 18 Uhr und Samstag: 10 – 14 Uhr. Außerhalb der Öffnungszeiten können die Bilder in einem Umschlag in den Briefkasten des Ladens Schneeschnuppe gesteckt werden. Eine Jury entscheidet über die Siegerinnen und Sieger der jeweiligen Altersgruppe. Einsendeschluss: 4. November 2017.

Am 11. November 2017 um 11 Uhr findet die Siegerehrung und Ausstellungseröffnung in der Schneeschnuppe statt. Die schönsten Bilder werden für zwei Wochen im Laden präsentiert.

Die Abgabe des Bildes gilt gleichzeitig als Einverständniserklärung für eine Veröffentlichung des Bildes und für Fotos im Rahmen der Siegerehrung und Ausstellungseröffnung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
 

03.10.2017 8. Bürgerfest der CDU Eberbach
 

Viele Eberbacher feiern trotz wechselhaftem Wetter mit der Eberbacher  CDU auf dem Thononplatz



Am Morgen beim Aufbau sah es nicht gut aus für das Eberbacher Bürgerfest, aber mit der Eröffnung durch den  Eberbacher Fanfarenzug besserte sich das Wetter und bei insgesamt angenehmen Temperaturen schaute öfter die Sonne zwischen den Wolken hervor.
Zum achten Mal feierten die Eberbacher Bürger gemeinsam den Tag der friedlichen Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten.
Für die heutige Jugend bereits ein historisches Ereignis, welches sie nur vom Erzählen kennt. Um den nationalen Gedenktag zu nutzen und die Freude über die Wiedervereinigung erlebbar zu machen, hatte die CDU Eberbach  das Bürgerfest einst ins Leben gerufen.
Unter den zahlreichen Besuchern konnten wir auch dieses Jahr wieder unseren Landtagsabgeordneten Dr. Albrecht Schütte und unseren  Bundestagsabgeordnerte Dr. Stephan Harbarth begrüßen.
Tolle musikalische Unterhaltung mit Musik  der Hirschhorner Gruppe  „King Brothers“  und den Eberbacher Urgesteinen den  „Rockefellers“  wurde über den ganzen Tag geboten
Die CDU Eberbach wurde auch diese Jahr wieder von zahlreichen Bürgern bei der Organisation unterstützt.  So verkauften die Damen des T-Cafes internationale Speisen, Rainer Olbert, Wolfgang Michel und viele Helfer bereiteten einen herzhaften Wildschweinbuger  von der Odenwälder Wildsau zu bzw. brutzelten ein Bratwurst Thüringer Art am Schwenkgrill. Süßikeitenliebhaber erfreuten sich an den Leckereien der Mandelbrennerei der Familie Zechmeister oder  am umfangreichen Kuchenbüffet.
Das großes  Kinderprogramm erfreute wieder alle Kinderherzen. Im Ephratahof und  auf den angrenzenden „Bürgerfest-Rasenflächen“ war wieder ein vielfältiges Spieleangebot vorhanden. Spieleparcour mit dem Awo-Spielemobil, Konstruktionshölzer mit über 12.000  Bauklötzen für kleine und große Bauwerke,  Kinderschminken, ein Kindermalwettbewerb „Ich male meine Stadt „  und vieles mehr.

Eine mit zahlreichen attraktiven Preisen ausgestattete Tombola und  der Freundeskreis Teddybär aus dem Kraichgau, welcher  Einsatzfahrzeuge mit Teddybären ausstattet,  rundeten das umfangreiches Programm ab.
Das Bürgerfest war auch diese Jahr wieder ein voller Erfolg.
 Die CDU Eberbach möchte sich auf diesem Wege bei  allen Helferinnen, Helfern und allen Sponsoren, insbesondere auch den zahlreichen Geschäftsleuten mit Ihren Sachpreisen für die  Tombola,  die zum Gelingen dieses so schönen Festes beigetragen haben, herzlich bedanken.
 

07.07.2017 Wolfgang Bosbach MdB in Sinsheim
 
Bosbach: „Man darf auch stolz sein auf das eigene Land“ / CDU-Politiker Wolfgang Bosbach MdB begeisterte rund 350 Zuhörer im Auto Technik Museum Sinsheim

 

Sinsheim. Der CDU-Politiker Wolfgang Bosbach ist ein Publikumsmagnet: Für 200 Besucher hatte die CDU Rhein-Neckar am gestrigen Montagabend im Auto Technik Museum Sinsheim bestuhlt, rund 350 Bürger begehrten dann tatsächlich Einlass. Flugs wurden viele Stühle herbeigetragen und Bosbach, der „65 Jahre alt werden musste, um zum ersten Mal nach Sinsheim zu kommen“, freute sich: „Ich bedanke mich bei jedem Einzelnen von Ihnen. Sie hätten heute Abend auch etwas anderes machen können. Dass Sie da sind, das zeigt Ihr Interesse an der Lage des Landes, an der Union und an der Bundestagswahl am 24. September.“

Jeder anwesende Gast widerlege die oft diskutierte Politikverdrossenheit. Bosbach: „Die Menschen trauen uns Berufspolitikern entweder alles zu oder gar nichts. Übrigens: Nach Umfragen finden 80 Prozent Politiker doof. 90 Prozent freuen sich aber, einen Politiker zu sehen.“

Bosbach selbst gehört zu den beliebtesten und bekanntesten Politikern des Landes, sein Klartext, seine geradlinige Art und sein Humor kommen an, Bürgernähe hat für ihn eine ganz herausragende Bedeutung. Als er sich kurz vor Veranstaltungsbeginn auf der Autobahnraststätte Hockenheim mit einem Brötchen stärken wollte, da wurde er von einem „Brummifahrer“ erkannt und stand diesem selbstverständlich Rede und Antwort.

„Im Kern geht es in der Politik um Vertrauen. Sie können in Minuten Vertrauen verlieren und brauchen Jahre, dieses Vertrauen zurückzugewinnen“, so Bosbach, der für „seine“ CDU ein unverwechselbares politisches Profil forderte. „Es muss klar unterscheidbar sein, wofür wir stehen. Wer den Zeitgeist heiratet, der ist schnell Witwe.“

Die CDU sei dann stark, wenn sie sich ihrer christlich-sozialen, liberalen und konservativen Wurzeln besinne. Politik verderbe übrigens nicht den Charakter. „Aber es gibt Charaktere, die die Politik verderben“, stellte der Christdemokrat fest.

„Warum tun wir uns so schwer mit unserem eigenen Land? Vielleicht, weil wir 1000 Jahre deutsche Geschichte auf das dunkelste Kapitel, die Nazibarbarei, reduzieren. Seit der deutschen Wiedervereinigung ist unglaublich viel entstanden. Man darf auch stolz sein auf das eigene Land. Das hat mit Nationalismus überhaupt nichts zu tun, sondern viel mit Patriotismus – und Patriotismus ist eine gute Sache“, sagte Bosbach, der in seiner rund einstündigen Rede auf die Entwicklung Deutschlands und Europas einging und Helmut Kohl als „Glücksfall für unser Land“ bezeichnete.

Auf europäischer Ebene solle nur das geregelt werden, was auch unbedingt europaweit geregelt werden müsse. Bosbach: „Ich bin der Überzeugung, die Europäische Union macht einen historischen Fehler, wenn sie ihre Grenzen ausdehnt bis Syrien, Irak und Iran. Ich bin gegen eine Mitgliedschaft der Türkei in der Europäischen Union.“

Deutschland sei immer ein Zuwanderungsland gewesen, da habe es immer ein Kommen und ein Gehen gegeben. „Aber in den letzten Jahrzehnten sind überwiegend Menschen aus anderen Kulturkreisen zu uns gekommen, das ist nicht zu vergleichen mit der Zuwanderung von Hugenotten aus Frankreich. Wir sind heute das Land mit der zweitgrößten islamischen Bevölkerung außerhalb des islamischen Kulturkreises. Nur Frankreich hat mehr als wir“, sagte der CDU-Innenpolitiker. Der allergrößte Teil sei friedlich, aber: „In Deutschland leben über 40.000 Islamisten, das ist der politische Arm des Islam, darunter 10.000 Salafisten, das ist die Gruppe, die uns den größten Kummer macht. Tendenz deutlich steigend.“

Bosbach weiter: „Wenn in einem relativ kleinen Land wie Deutschland 80 Millionen Menschen friedlich und konfliktfrei miteinander leben wollen, unabhängig von Staatsangehörigkeit, Hautfarbe und Religion, dann müssen ausnahmslos alle die gleiche Rechts- und Werteordnung beachten. Und das kann nur die Rechts- und Werteordnung der Bundesrepublik Deutschland sein und sonst nichts. Und darüber wird auch nicht verhandelt. Wer glaubt, in Deutschland nach den Regeln der Scharia leben zu können, hat sich das falsche Land ausgesucht.“

Den Satz „Der Islam gehört zu Deutschland´ könne er nicht unterschreiben: „Wissen Sie, was toll wäre? Wenn die Christen in den islamischen Ländern genauso viel Religionsfreiheit hätten wie die Muslime bei uns.“ Vor der Islamisierung Deutschlands habe er keine Sorgen, aber vor „der Entchristianisierung unseres Landes. Und das betreiben wir selber, wenn wir aus dem schönen Weihnachtsmarkt einen Wintermarkt oder aus dem St.-Martins-Umzug ein mobiles Lichterfest machen.“

Bosbach sprach sich mit Blick auf den islamistisch motivierten Terror für einen starken Staat aus, der nicht hilflos gegenüber denen sei, die „unserer freiheitlichen Demokratie den Krieg erklärt haben.“ Es gelte: „So viel Freiheit wie möglich, so viel Sicherheit wie nötig.“

Man müsse den Wählern verdeutlichen, dass es nicht egal sei, wem man seine Stimme gebe. „In Nordrhein-Westfalen wurde im Jahre 2016 mehr eingebrochen als in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Sachsen zusammen. Die Wahrscheinlichkeit, Opfer einer Straftat zu werden, ist in NRW 70% höher als in Bayern. Darum war bei der NRW-Landtagswahl das Thema Innere Sicherheit auch von hoher Bedeutung.“

Die Welt habe sich in den letzten 250 Jahren mehr verändert als in den 250.000 Jahren davor zusammen. „Als Angela Merkel Bundeskanzlerin wurde, da gab es noch kein Smartphone. Heute haben wir 80 Millionen Einwohner und 110 Millionen Handyverträge.“

Bosbach abschließend: „Wir sind ein rohstoffarmes Land. Wer nichts im Boden hat, der muss etwas in der Birne haben. Die wichtigste Investition ist die Investition in die Köpfe unserer Kinder.“

Dr. Stephan Harbarth MdB, stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und Kreisvorsitzender der CDU Rhein-Neckar, bedankte sich bei Bosbach für dessen mitreißenden Vortrag und bei der Familie Layher vom Auto Technik Museum Sinsheim für die Gastfreundschaft.

Unter den Gästen waren u.a. die Landtagsabgeordneten Dr. Albrecht Schütte (CDU), Karl Klein (CDU) und Claudia Martin (fraktionslos), Sinsheims Oberbürgermeister Jörg Albrecht und weitere Bürgermeister aus der Region. (Text/Fotos: Matthias Busse)
 
 

17.06.2017 CDU trauert um Helmut Kohl
 

CDU Eberbach trauert um Helmut Kohl


Die CDU Deutschlands trauert um ihren ehemaligen Parteivorsitzenden, Bundeskanzler a.D. Dr. Helmut Kohl. Unsere Gedanken und Gebete sind bei seiner Familie. Im Namen aller Mitglieder würdigte die Vorsitzende der CDU Deutschlands, Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel den Verstorbenen:

„Die Nachricht vom Tode Helmut Kohls ist eine der Nachrichten, die uns alle innehalten und still werden lassen, weil wir spüren, dass ein Leben zu Ende ist und dass der, der es gelebt hat, in die Geschichte eingeht. Mich erfüllt diese Nachricht mit tiefer Trauer. Meine Gedanken sind zuallererst bei Helmut Kohls Frau Maike, der ich eben telefonisch meine Anteilnahme übermittelt habe, und bei seiner Familie. Ihnen wünsche ich Trost und Kraft.

Ich denke in diesem Augenblick aber auch mit großem Respekt und mit großer Dankbarkeit an das Leben und Wirken von Bundeskanzler Helmut Kohl. Das Bild dieses in jeder Hinsicht großen Mannes, seine Leistung, seine Rolle als Staatsmann in Deutschlands historischer Stunde – das alles steht uns sofort vor Augen. Es wird aber noch eine Zeit lang dauern, bis wir wirklich ermessen können, was wir mit ihm verloren haben. Helmut Kohl war ein großer Deutscher und ein großer Europäer. Tatsächlich haben die beiden wichtigsten Aufgaben der deutschen Politik der letzten Jahrzehnte Helmut Kohls Wirken bestimmt: die Wiedererlangung der Einheit unseres Vaterlandes und die Einigung Europas. Helmut Kohl verstand, dass das eine und das andere untrennbar verbunden waren, und er hat sich um beide Ziele wie kaum ein anderer verdient gemacht. Seine beiden Ehrenbezeichnungen drücken das aus: „Ehrenbürger Europas“ – diesen Titel haben ihm die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union verliehen. Und „Kanzler der Einheit“ – so sehen ihn Millionen von Deutschen, und das bleibt er in den Geschichtsbüchern und in unserer Erinnerung.

Ich möchte an diesem Tag auch an den Christdemokraten Helmut Kohl erinnern, an den Parteivorsitzenden über ein Vierteljahrhundert. Den Modernisierer, der diese große Volkspartei geprägt hat, und dem sie so viel zu verdanken hat. Sie wird es ihm nicht vergessen.

Helmut Kohl war ein Pfälzer, einer, der seine Heimat liebte und ihr zeitlebens treu blieb. Und weil das so war, hatte er auch ein so feines Gespür für die Geschichte und die Gefühle unserer europäischen Partner. Diesem Gespür für Geschichte und den Freundschaften, die Helmut Kohl über die Grenzen hinweg schloss, dem Vertrauen, das man ihm von Washington bis Moskau, von Paris bis Warschau entgegenbrachte, haben wir Deutschen viel zu verdanken. Als in Osteuropa in den 80er-Jahren ein neuer Geist zu wehen begann, als von Polen aus die Freiheit errungen wurde, als mutige Menschen in Leipzig, Ostberlin und anderswo in der DDR eine friedliche Revolution machten: Da war Helmut Kohl der richtige Mann zur richtigen Zeit. Er hatte festgehalten am Traum und am Ziel des vereinten Deutschlands, auch als andere schwankten. Und er verstand in diesen glückhaften Wochen 1989 und 1990, dass das, was die Menschen auf den Straßen erstritten hatten, eine historische Chance war, die es zu nutzen galt. Man wird noch lange studieren und bewundern, wie entschlossen und geschickt Helmut Kohl und seine Mitstreiter damals die Gunst der Stunde nutzten. Wie klug sie die Einheit im Einklang mit all unseren Nachbarn und Freunden aushandelten. Das war höchste Staatskunst im Dienste der Menschen und des Friedens. Helmut Kohl ist damit zu einem Glücksfall für uns Deutsche geworden.

Helmut Kohl hat auch meinen Lebensweg entscheidend verändert. Wie Millionen andere konnte ich aus dem Leben in der Diktatur der DDR in ein Leben der Freiheit gehen. Ich konnte von da an auch ohne Angst vor einem alles überwachenden Staat leben. All das, was in den 27 Jahren von damals bis heute folgen sollte, wäre niemals denkbar gewesen ohne Helmut Kohl. Ich bin ganz persönlich dankbar, dass es ihn gegeben hat. Wir alle können dankbar dafür sein, was Helmut Kohl in langen Jahren des Dienstes für uns Deutsche und unser Land getan hat. Und so wird er in unserer Erinnerung weiterleben: Als der große Europäer und als Kanzler der Einheit. Ich verneige mich vor seinem Angedenken.“

Bild Copyright: Harald Odehnal/KAS-ACDP

 

16.03.2017 Ausbau Fibernet
 
Ausbau des schnellen Internets kommt 2017 voran
Land übergibt Zweckverband Fibernet Rhein-Neckar weitere Förderbescheide


Stuttgart / Rhein-Neckar. „Im Haushalt 2017 stellt das Land Baden-Württemberg mit 135 Millionen Euro fast doppelt so viel Mittel für den Ausbau der Breitbandinfrastruktur zur Verfügung wie in der Vergangenheit. Davon profitiert jetzt auch wieder der Zweckverband Fibernet, der vom Rhein-Neckar-Kreis und sämtlichen Kommunen getragen wird“, teilte der CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Albrecht Schütte mit.

„In einem ersten Schritt baut der Zweckverband den sogenannten ‚Backbone‘, um damit das schnelle Internet bis in jede Gemeinde zu bringen. Die Pilottrasse ist bereits eingerichtet und weitere Teile des Backbones sind im Bau“, berichtete Dr. Schütte. Für die Anbindung an das Backbone-Netz konnte der Verband jetzt aus der Hand von Innenminister Thomas Strobl einen weiteren Zuschussbescheid in Höhe von 1,8 Mio. € übernehmen.

Im Bereich der Pilottrasse sind die ersten Haushalte und Firmen bereits an das schnelle Internet mit bis zu 1 Gbit je sec angeschlossen. Um auch weitere Haushalte direkt an das Glasfasernetz anzuschließen, erstellt der Verband aktuell Feinplanungen für jede einzelne Gemeinde. Dieser Ausbau vor Ort wird ebenfalls von Fibernet Rhein-Neckar durchgeführt. Die Zuschüsse seitens des Landes werden gemeindescharf zugeteilt. So erhalten finanzschwächere Kommunen eine nochmal höhere Unterstützung. „Für die innerörtliche Mitverlegung – dem sogenannten Ausbau ‘bis zur Bordsteinkante‘ für die ersten Gebäude – erhalten die Kommunen Neidenstein und Eberbach insgesamt 33.452 Euro“, freute sich der zuständige Abgeordnete Albrecht Schütte.

„Bei zahlreichen Firmenbesuchen aber auch bei Gesprächen mit Privatpersonen wird immer wieder klar, dass schnelles Internet heute eine der Standortfaktoren schlecht hin ist“, machte Schütte seine volle Unterstützung für den Zweckverband und für die finanziellen Mittel seitens des Landes deutlich. Als Mitglied im Finanzausschuss freute sich der Abgeordnete, dass er zu dem großen Fördervolumen beitragen konnte: „Natürlich müssen wir diese Mittel dann auch in den nächsten Jahren fortschreiben.“

 
 

02.03.2017 CDU macht Frühjahrsputz am Neckarufer
 
Tendenziell weniger Müll
 

Die Vögel zwitschern, Bärlauchduft liegt in der Luft und der zweiblättrige Blaustern, typisch für Auwälder, lugt langsam hervor. Zwischen den duftenden und blauleuchtenden Frühjahrsanzeigern sammelten einige CDU-Mitglieder aus Eberbach den Müll des vergangenen Jahres. Das ist bereits das vierte Jahr in Folge, in dem die CDU-Mitglieder das Neckarufer vom Müll befreien.

Die Müllklassiker waren Glas- und Plastikflaschen, Verpackungsmaterial, Batterien, Bonbonpapiere, sowie benutzte und leere Hundekotbeutel. Die Highlights waren diesmal ein Straßenbesen ohne Stiel, eine Radkappe eines PKW’s, eine Großpackung mit HARIBO’s weißen Mäuse und zwei Fußbälle.

Da das Hochwasser bislang glücklicherweise ausblieb, fiel insgesamt weniger Müll an. Der Ufer-Frühjahrsputz war nach etwa eineinhalb Stunden beendet. Tendenziell lässt sich feststellen, dass der Unrat am Neckarufer weniger wird.

Leider konnte der CDU-Stadtverband dieses Jahr nicht zeitgleich mit den Sportfischern agieren, weil der Termin ungünstig in die Faschingsferien fiel. „Nächstes Jahr klappt die Kooperation hoffentlich wieder“, so die CDU-Aktiven.
 

Wünsche und Anregungen nehmen wir gerne an
info@cdu-eberbach.de