Die Bürgerpartei für Eberbach
23.12.2012 Frohe Weihnachten
 

 

03.10.2012 
 

3.Eberbacher Bürgerfest am 03.Oktober auf dem Thononplatz

 

Der CDU-Stadtverband Eberbach lädt auch dieses Jahr zum  fast schon traditionellen Bürgerfest auf dem Thononplatz rund um den Kurpfalzbrunnen ein.

Neben dem bewährten und beliebten Musikprogramm wurde insbesondere das Kinderprogramm in diesem Jahr nochmals erweitert.

Ab 10.45 Uhr bieten:

 

Der Fanfarenzug Eberbach,

 

das Duo Sonnenklar,

 

und Steampowered Aeroplane

 

Musik für jeden Geschmack.

Das extra große Kinderprogramm besteht in diesem Jahr aus:

Slackline, Jonglierschule, Kreative Holzwelten, großes Spielmobil und im Halbstundentakt eine Naturrallye mit Shambhalla, der Märchenfrau.

Abgerundet durch die Alpakas der Familie Link, wird jede Menge Spaß für die ganze Familie geboten.


Wie immer ist auch für das leibliche Wohl durch eine reichhaltige Auswahl nationaler und internationaler Speisen gesorgt.

Wir freuen uns auf zahlreichen Besuch unserer Eberbacher Mitbürger, bei hoffentlich wieder wunderschönem Frühherbstwetter, wie in den letzten Jahren.


 

26.07.2012 Vom Landesparteitag geht ein gutes Signal aus!
 
Sehr geehrte Mitglieder,
sehr geehrte Damen und Herren,

mit unserem Landesparteitag am vergangenen Samstag in Karlsruhe haben wir – in einer für unsere Partei wahrlich nicht einfachen Zeit – ein gutes Signal ausgesendet: Ohne Vorverurteilungen auszusprechen, stehen wir als CDU für eine kritische Aufarbeitung der Fehler der Vergangenheit. Uns macht glaubwürdig, dass wir den Mut haben, eigene Fehler zu benennen und zu bekennen. Zugleich stehen wir für eine kritische Oppositionsarbeit und nehmen die Versäumnisse und Fehlleistungen von Grün-Rot – etwa bei einer nachhaltigen Haushaltspolitik, im Bereich der Bildung, bei der Verkehrsinfrastruktur – scharf in den Blick.

Zugleich ist es uns auf dem Karlsruher Landesparteitag gelungen, die seit mehr als 40 Jahren unveränderte Finanzierung des Landesverbandes auf ein neues, tragfähiges Fundament zu stellen. Mit einer Umlage der Kreisverbände an den Landesverband von 13 Cent pro Monat und Mitglied standen wir unverändert auf dem Niveau von 1971. Ich danke allen, die sich in den vergangenen Wochen und Monaten an der Kompromisssuche beteiligt haben, und den Delegierten des 63. Landesparteitages für ihre Zustimmung zu dem gefundenen Kompromiss.

Jenseits der Frage nach der Höhe der Umlage hat dieser Prozess aus meiner Sicht gezeigt: Der bislang begangene Weg, Finanzthemen nur im allerkleinsten Kreise zu besprechen, war nicht hilfreich. Dies schafft nur Misstrauen; maximale Transparenz hingegen sorgt für wechselseitiges Verständnis und daraus resultierend zu guten Ergebnissen. Deshalb bin ich sehr froh, dass der 63. Landesparteitag auch die Einrichtung der Landesfinanzkommission beschlossen hat, in der im Kreis der Bezirks- und Kreisvorsitzenden, -schatzmeister und -geschäftsführer das Thema Parteifinanzen ständiges Beratungsthema sein wird. Auch dies ist ein wesentlicher Baustein einer mehr diskutierenden, offeneren, transparenteren CDU, wie ich sie mir wünsche!

Bevor ich Ihnen nun einen schönen Sommer wünsche, möchte ich Sie noch auf meine Sommertour hinweisen: Vom 20. bis zum 24. August 2012 werde ich zahlreiche Betriebe, Organisationen und Einrichtungen besuchen und mir vor allem über Themen wie die Umsetzung von Modellen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein direktes, unmittelbares Bild machen. Weitere Informationen zur Sommer-Tour finden Sie unter www.cdu-bw.de/sommertour. Bestandteil der Sommertour sind auch öffentliche Sommerabendgespräche, zu denen ich Sie heute schon recht herzlich einlade. Es würde mich freuen, Sie bei einem dieser Termine begrüßen zu können!

Mit herzlichen Grüßen

Ihr
Thomas Strobl
 

11.06.2012 CDU-Stadtverband Eberbach unterstützt Peter Reichert
 

Die CDU Eberbach wird den derzeitigen Neidensteiner Bürgermeister Peter Reichert im Wahlkampf für das Bürgermeisteramt unterstützen.

Bei der, mit über 50% der Mitglieder, sehr gut besuchten Mitgliederversammlung am 11.06.2012 votierten nahezu 81 % der Anwesenden für Herrn Bürgermeister Peter Reichert, auf Herrn Bürgermeister Bernhard Martin entfielen knapp 17% der Stimmen , Frau Claudia Agnes Henn erhielt keine Stimme. Ein Mitglied enthielt sich der Stimme.

Herr Reichert ist im Kreistag vertreten. Hier sitzt er im Ausschuss Jugend und Soziales, sowie im Ausschuss Technik und Umwelt.

Erfahrung bringt er ebenfalls mit als Vorsitzender der Sozialstation in Neidenstein. Außerdem ist er Schatzmeister im Verband Baden-Württembergischer Bürgermeister, Vorstandsmitglied des Naturparks Neckartal-Odenwald, und ist Mitglied in verschiedenen Forstgremien.

Herr Reichert ist diplomierter Forst-Ingenieur. Und war vor seiner Zeit als Bürgermeister 12 Jahre als Revierleiter tätig.

 

25.05.2012 Bilanz nach einem Jahr grün-roter Politik
 
Sehr geehrte Mitglieder,
sehr geehrte Damen und Herren,

heute vor einem Jahr, am 25. Mai 2011, gab Ministerpräsident Winfried Kretschmann mit seiner ersten Regierungserklärung im Landtag sozusagen den Startschuss für grün-rote Politik in Baden-Württemberg - Zeit für eine Zwischenbilanz, wohin Grün-Rot unser Land steuert.

Das größte Versagen der grün-roten Regierung ist eine völlig verfehlte Haushaltspolitik. Bereits 2011 und 2012 war Grün-Rot trotz sprudelnder Steuerquellen nur mit Mühe und einem von der CDU aufgebauten, enormen öffentlichen Druck von einem ausgeglichenen Haushalt zu überzeugen. Obwohl die Steuereinnahmen weiter sprudeln, haben Kretschmann und sein Finanzminister Nils Schmid jetzt aber die Katze aus dem Sack gelassen: Die Landesregierung plant, bis 2019 insgesamt rund neun Milliarden Euro neue Schulden zu machen, was eine Erhöhung der Landesschulden um satte 25 Prozent bedeuten würde. Das ist schlicht verantwortungslos und hat überhaupt nichts mit „Nachhaltigkeit“ zu tun – einem Wort, das der Ministerpräsident gerne im Mund führt, nach dem er aber nicht handelt. Der Anspruch Baden-Württembergs muss immer sein, an der Spitze in Deutschland zu stehen. Die unambitionierte Haushaltspolitik von Grün-Rot führt unser Land jedoch in die Mittelmäßigkeit – und das, obwohl Baden-Württemberg bei der Pro-Kopf-Verschuldung je Einwohner (noch) in der Spitzengruppe aller Länder steht. Andere Länder sind inzwischen viel mutiger und entschlossener als das grün-rot regierte Baden-Württemberg: Bayern beispielsweise will bis 2030 schuldenfrei sein und auch Sachsen tilgt Altschulden, während Kretschmann, Schmid und Co. neue Milliardenschulden auftürmen. Nachhaltig sind vor allem grün-rote, höhere, dauerhafte neue Schulden.

In der Schulpolitik serviert Grün-Rot allen Schülerinnen und Schülern einen Einheitsbrei, den die Koalition verharmlosend „Gemeinschaftsschule“ nennt: Statt der gezielten individuellen Förderung jedes einzelnes Kindes im differenzierten Schulsystem steht dort Gleichmacherei auf dem Stundenplan. Das ist nichts anderes als ein Frontalangriff auf das erfolgreiche Schulsystem Baden-Württembergs, das in Ländervergleichsstudien stets auf einem der absoluten Spitzenplätze landet. Ein erster Schritt auf diesem Weg war die Abschaffung der verbindlichen Grundschulempfehlung, die einen Ansturm auf die Gymnasien zur Folge hatte und zwangsläufig dazu führt, dass das Niveau auf den Gymnasien sinkt. Grün-rotes Ziel ist also auch hier, im Mittelmaß zu landen: Der deutschlandweit hervorragende Ruf des baden-württembergischen Abiturs wird von Grün-Rot systematisch zerstört.

Auf dem besten Wege, gewachsene und erfolgreiche Strukturen zu zerstören, ist Grün-Rot auch im Ländlichen Raum. Grün-Rot hat kein Herz für den Ländlichen Raum. Er ist ein wesentlicher Baustein für den Erfolg unseres Landes, aber er wird von den Grünen und den Roten geradezu lustvoll gequält. Grün-Rot kündigt an, keine neuen Straßen mehr bauen zu wollen – eine Entscheidung, die in einem wirtschaftsstarkem Flächenland wie unserem wie Gift wirkt. Außerdem bedeutet für viele Menschen in zahlreichen Kommunen des Landes eine Umgehungsstraße vor allem einen direkten, unmittelbaren Gewinn an Lebensqualität. Wenn der grüne Verkehrsminister Winfried Hermann und sein Ministerpräsident Winfried Kretschmann sich weigern, neue Straßenprojekte anzustoßen, ist das deshalb nicht nur eine wirtschaftspolitische Bankrotterklärung, sondern auch eine Missachtung der berechtigten Interessen vieler Baden-Württembergerinnen und Baden-Württemberger. Zudem will Grün-Rot mit einer Polizeistrukturreform die gewachsene Sicherheitsstruktur völlig über den Haufen werfen: Die 37 Polizeidirektionen im Land sollen aufgelöst und zwölf bürgerferne Mammutbehörden installiert werden – ein ideologisch motivierter Zentralismus, der nichts ist als ein Testlauf für eine allgemeine Verwaltungsreform, in der die Landkreise abgeschafft werden sollen.

Und wie sieht es beim angeblichen Prestige- und Vorzeigeprojekt der Grünen aus – bei der Bürgerbeteiligung? Obwohl das Land an der Spitze des bürgerschaftlichen Engagements steht, obwohl nirgends mehr Menschen ehrenamtlich aktiv sind als in Baden-Württemberg, tun die Grünen und insbesondere ihr Ministerpräsident Kretschmann gerne so, als hätten sie bürgerschaftliches Engagement erfunden und den Baden-Württembergerinnen und Baden-Württembergern erst beigebracht. Aber selbst bei diesem Thema scheitert die Landesregierung: „Programmiertes Scheitern“ und „Filder-Fiasko“ urteilten beispielsweise die Stuttgarter Zeitung und die Stuttgarter Nachrichten jetzt in Leitartikeln über den sogenannten Filderdialog, ein Herzstück der von den Grünen propagierten, angeblichen neuen Beteiligungskultur.

Dieser grün-rote Dilettantismus führt unser Land ins Mittelmaß. Wir als CDU stellen uns entschieden gegen eine solche Politik. Wir arbeiten uns aber nicht nur an der Regierung ab, sondern wir setzen auch eigene Akzente: In unserer Zukunftswerkstatt arbeiten wir gemeinsam – unter großer Mitwirkung der Mitglieder in unseren Orts, Gemeinde-, Stadt- und Kreisverbänden sowie der Vereinigungen – an den Grundlagen unserer Politik, und mit Frauen im Fokus intensivieren wir als Gesamtpartei unseren Dialog mit der Bevölkerung, speziell mit den Frauen. Wir als Landesverband sind auf einem guten Wege – und ich freue mich, wenn Sie diesen Weg mit uns weiter gehen und die Arbeit der CDU Baden-Württemberg kritisch-konstruktiv begleiten und sich in unsere Arbeit mit einbringen.

Mit besten Grüßen

Ihr Thomas Strobl

Landesvorsitzender der CDU Baden-Württemberg
 

02.03.2012 CDU-Stadtverband Eberbach nach Neuwahlen aktiv für die Zukunft Eberbachs
 
Am Freitag, 02.03.2012 fand die Mitgliederversammlung des CDU-Stadtverbandes Eberbach im "Cafe am Leopoldsplatz" statt.
CDU-Vorsitzender Georg Hellmuth konnte vor zahlreich erschienenen Mitgliedern den Bundestagsabgeordneten Dr. Stephan Harbarth sowie die Landtagsabgeordnete Elke Brunnemer als Gäste begrüßen.

 
 
Der alte und neue Vorsitzende berichtete von zahlreichen Aktivitäten und Veranstaltungen des CDU-Stadtverbandes Eberbach im vergangenen Jahr wie dem  gutbesuchten Bürgerfest am 03.Oktober 2011 sowie auch einem Besuch des Bogenschützenvereins Eberbach in Rockenau Anfang November. Der Bogenschützenverein ist der jüngste Eberbacher Verein. Die CDU-Eberbach unterstützt dieses Vereinsengagement und übergab eine  Spende für die Jugendarbeit des Vereins.
 
Hellmuth versprach den Mitgliedern den seit 2010 eingeschlagenen Weg der politischen Aktivität des Stadtverbandes fortzuführen.
 
Als ein Ergebnis aus den Aktivitäten der  CDU-Arbeitskreise, die alle interessierten Bürger offen sind, wird das Projekt Notinsel mit bis zu 700 Euro unterstützt werden.
 
Alle zwei  Monate soll laut Hellmuth das CDU-Montagsforum stattfinden zu dem renommierte Referenten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft einladen werden sollen. Alle Bürger Eberbachs seien zu diesen Veranstaltungn herzlich eingeladen.
 
Zu den im Oktober 2012 anstehenden Bürgermeisterwahlen wird der CDU-Stadtverband  in einer Mitgliederversammlung nach den Sommerferien über die Unterstützung eines Bürgermeisterkandidaten abstimmen.
 
Bei den Vorstandswahlen wurden gewählt:
Vorsitzender Georg Hellmuth, Stellv. Vorsitzende Leoni Epp und Heiko Stumpf,
Pressesprecher Volker Brich, Schriftführer Kurt Gommeringer, Schatzmeister Dr. Michael Wolf
Kassenprüfer Robert Moray und Wolfgang Nuding.
Als Beisitzer wurden gewählt: Michael Schulz, Ulrike Kraus, Günther Stanke, Günter Müller sowie Norbert Engert.
 
Geehrt wurden an diesem Abend mehrere CDU-Mitglieder für mehrjährige Mitgliedschaft:
für 40-jährige Mitgliedschaft: Peter Kluge, Roland Schönig
Für 25-jährige Mitgliedschaft: Marcus Deschner, Wolfgang Walter
 
CDU-Landtagsabgeordnete Elke Brunnemer berichtete aus dem Landtag. Dabei zeigte sie die
Fehlentwicklungen in der Politik der grün-roten Regierung auf die auch in Eberbach spürbar werden. So sollen aus 37 bürgernahen Polizeidirektionen 12 Mammutbehörden entstehen. 30 bis 70 % der Kriminalbeamten werden durch die Reform in der Fläche verschwinden. Alle Partner der Polizei wie Feuerwehr, Rettungsdienste, Katastrophenschutz sowie soziale Dienste sind kreisweise organisiert. Mit der grün-roten Polizeireform wird diese Zusammenarbeit zerschlagen.
Der CDU Bundestagsabgeordnete Dr. Stephan Harbarth sprach anschließend über aktuelle Themen der Bundespolitik sowie im Schwerpunkt die Situation Griechenlands
Die derzeitigen Griechenlandhilfen seien unbedingt erforderlich um eventuelle Folgewirkungen bzw. Dominoeffekt in der Finanzwelt zu verhindern.
Persönlich hält Harbarth Griechenland in seiner derzeitigen Verwaltungsstruktur  jedoch für noch nicht reformierbar.
Bernhard Martin berichtete als Mitglied des Kreistages über aktuelle Entwicklungen im Rhein-Neckar-Kreis. So konnte er die Anwesenden darüber informieren dass zukünftig An-und Abmeldungen von Fahrzeugen über das Internet erfolgen können.
Abschließend berichtete Marcus Descher über die Arbeit der Fraktion im Gemeinderat. Die Pro Kopf Verschuldung der Bürger in Eberbach liegt zur Zeit bei kann sich die Stadt bei € 1.347,00. Rechnet man die Schulden der Stadtwerke hinzu sind es über 2000,-- Euro.
Eigentlich lässt diese Situation keine größeren Projekte zu. Deschner sprach auch eine Vielzahl ungelöster Problemfelder in Eberbach an, die derzeit auf eine Lösung warten.
Genannt seien beispielhaft: Neckarstraße , Hohenstaufen-Gymnasium, Neuer Markt sowie das Dr. Schmeißer-Stift.
Wie man auch mit wenig Geld  durchaus Positives leisten kann, zeigte er am Beispiel der neuen Tiefgaragenmarkierung auf, welche auf Initiative der CDU-Fraktion durchgeführt wurde und zu einer sehr positiven Resonanz der Garagennutzer geführt habe.
 
 
 
 

01.03.2012 Stellungnahme der CDU-Fraktion zum Haushalt 2012 der Stadt Eberbach
 
Sehr geehrter Herr Bürgermeister, werte Kolleginnen und Kollegen, meine sehr geehrten Damen und Herren,
 
„das Machbare der nächsten Jahre muss sorgfältiger Auslese unterworfen werden“. Dieser Satz, den der ehemalige Fraktionsvorsitzende Dr. Rainer Jacobi vor exakt 30 Jahren bei der Haushaltsverabschiedung namens der CDU-Fraktion gesagt hat, hat auch heute nichts von seiner Gültigkeit verloren.  
Zwar kann ich bei meiner mittlerweile zehnten Haushaltsrede feststellen, dass der Etat 2012 wieder ohne Kreditaufnahmen finanziert ist. Was auch sehr erfreulich ist. Allerdings fand zuvor ein verwaltungsinternes Streichkonzert statt, dem etliche Wunschposten zum Opfer fielen. Da war es schier unmöglich, weitere Einschnitte zu machen oder gar neue Wünsche anzumelden, weswegen wir auch keine Änderungsanträge gestellt haben.
Und da stimmen wir auch voll und ganz der Verwaltung zu. Nämlich dieses Jahr nicht in langfristig angelegte Projekte, deren Finanzierung vom Konjunkturverlauf 2012 abhängt, einzusteigen. Denn die Auguren sind sich nicht einig, wohin die Reise wirtschaftlich geht. Die einen sprechen von weiterem Wachstum, die anderen hören den Konjunkturmotor schon wieder stottern. 
Erfreulich ist, dass  vom Verwaltungs- zum Vermögenshaushalt eine Zuführung von gut 2,3 Millionen Euro eingeplant ist. So wie es eigentlich auch in der Gemeindehaushaltsverordnung vorgesehen ist. Dass unterm Strich noch eine Netto-Investitionsrate von rund 1,7  Millionen Euro verbleibt, ist ebenfalls als positiv zu vermerken.
 
Dass das wirtschaftliche Rad rund läuft, ist auch beiden  Eberbacher Firmen zu merken und soll uns 8,5 Millionen Euro in die Kasse spülen. Etwas gestiegen sind auch die Gelder vor allem aus Einkommensteueranteilen, Schlüsselzuweisungen nach mangelnder Steuerkraft und Familienlastenausgleich kommen.
 
Doch dies darf uns nicht zu finanzieller Leichtsinnigkeit verleiten.
Trotz Tilgungen von rund 630 000 Euro liegt unsere Pro-Kopf-Verschuldung aktuell bei rund 1347 Euro.  Ist zwar etwas gesunken, aber nur ein schwacher Trost.  Denn da spielen wir in der Liga der verschuldeten Kommunen im Rhein-Neckar-Kreis ganz vorne mit. Uns ist es ein nach wie vor ein großes Anliegen, diesen hohen Stand weiter zurückzuführen, damit auch die nachwachsenden Generationen noch Handlungsspielräume haben.
 
Dies soll aber nicht bedeuten, dass wir uns „totsparen“ und gar nichts mehr investieren.
Allerdings müssen Großmaßnahmen wie neues Feuerwehrhaus oder neues Stadion in der Au angesichts der Kassenlage noch etwas warten. Wie lange, kann, so bin ich überzeugt, momentan ehrlicherweise keiner sagen.
Eine gut ausgestattete Feuerwehr ist uns sehr wichtig. Deswegen werden auch dieses Jahr wieder neue Fahrzeuge angeschafft.
Ebenso ist uns der Verbleib des THW in Eberbach wichtig. Hoffentlich klärt sich bald die Standortfrage.
  
Wir hoffen, dass wir für die bebaubaren Flächen im Sanierungsgebiet Neckarstraße I bald einen Investor finden, der dort etwas umsetzt, was für die Stadt einen echten Gewinn bedeutet.
  
Immer noch auf der Agenda ( und im neuen Haushalt) stehen die Verbreiterung der Durchfahrt unter der Bahnüberführung Neckarhälde und die Sanierung des Hochwasser-Rückhaltebeckens im Holdergrund. Beides sind, wie bereits im Vorjahr an dieser Stelle gesagt,  sehr kostenintensive Maßnahmen.
Sorgen bereitet uns die Großbaustelle Hohenstaufen-Gymnasium. Hier gehen wir davon aus, dass uns bald verlässliche Größen zu Substanz, eventuellen Sanierungs- oder gar Neubaukosten der alten Gebäude vorgelegt werden. Ein Ludwigsburger Büro wurde ja zwischenzeitlich mit den entsprechenden Untersuchungen beauftragt.
 
 Vorangekommen sind wir bei den Brandschutzmaßnahmen und der energetischen Sanierung von Teilen des Steige-Schulzentrums. Zwar konnte  aus finanziellen Gründen weniger umgesetzt werden als ursprünglich geplant. Aber die Entscheidung dieses Gremiums, entgegen dem Rat der Verwaltung das Ganze dennoch in Angriff zu nehmen und durchzuziehen, hat sich im Nachhinein als richtig erwies.
 
Schön umgestaltet wurde der Neue Markt. Allerdings sollte der Platz nach Auffassung der CDU-Fraktion ganzjährig für Durchgangsverkehr gesperrt werden. Nur so kann sich der Platz entwickeln und seine Gestaltung auch entfalten.
  
Viel erreicht haben wir bei der  Kinderbetreuung. Ausreichend Plätze stehen in den Eberbacher Kindergärten zur Verfügung. Die gesetzlich ab 2013 vorgeschriebene Quote für Kleinkinder ist in Eberbach heute schon erfüllt.
 
Endlich umgesetzt werden soll nach dem Willen der CDU-Fraktion das Konzept zur Belebung des Einzelhandels in der Innenstadt. Mit Altstadtring. Erste positive Ansätze gibt’s ja schon. Die Beschilderung in der Innenstadt findet viel Lob. Ebenso die verschiedenen Flyer und Broschüren, die von der Tourist-Info herausgegeben werden. Es war nach unserer Überzeugung auch gut, diese Stelle vor Jahren ins Rathaus umzusiedeln.
Ein klasse Beispiel für engagierten Bürgersinn sind die Nachtwächterführungen, die auf große Beliebtheit stoßen.
Da sieht man, dass mit „kleinem Geld“ viel bewegt werden kann.
Dies gilt auch für die Vergrößerung und Neumarkierung der Tiefgaragenplätze, die auf Initiative der CDU-Fraktion erfolgte und von Bürgern wie Gästen gleichermaßen als gelungen bezeichnet wird.
Dadurch wird die Tiefgarage Leopoldsplatz wieder viel lieber von Autofahrern angenommen.
 
Ausdrücklicher Wunsch der CDU-Fraktion war und ist , trotz Einsparungen und wachsenden Aufgaben der Stadt die Hebesätze bei Grund- und Gewerbesteuern nicht zu erhöhen. Es ist gut, dass es bei den bisherigen Sätzen bleibt.  
 
 Der Forsthaushalt macht uns wieder Freude und bringt einen Gewinn von gut 200 000 Euro. Dies zeigt auch, dass unsere Entscheidung, den Forst mit entsprechendem Arbeitsgerät auszustatten, richtig war.
 
Die CDU-Fraktion stimmt dem   Haushalt für das Jahr 2012, der Finanzplanung mit dem geplanten Investitionsprogramm bis 2015 sowie den Betriebsplänen zu.
Bei Herrn Müller, der uns in Eberbach seinen zweiten Haushalt vorlegte, und seinem Team möchten wir uns für die Erstellung des Zahlenwerks und die erteilten Auskünfte dazu  herzlich bedanken.
 

Marcus Deschner, Fraktionsvorsitzender
 
Eberbach, 01.03.2012
 

01.01.2012 Frohes neues Jahr
 
Die CDU Eberbach wünscht ein gesundes, frohes und glückliches Jahr 2012!
 

Wünsche und Anregungen nehmen wir gerne an
info@cdu-eberbach.de